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  • sikoppitz

Wie du mit negativem Feedback umgehst

“Bist du dir sicher, dass du deinen unbefristeten Job aufgeben willst?”


“Du solltest dankbar sein, überhaupt Arbeit zu haben.”


Bla, Bli, Blub.


Kennst du solche Momente?


Manchmal können wir mit (ungefragtem) Feedback gut umgehen, manchmal weniger.


Je nach Tagesform geht entweder der Mittelfinger in der Hosentasche hoch - oder du brichst in Tränen aus.


Fakt ist, dass wir uns gerade in Umbruchsituationen Zuspruch wünschen - und solche Sätze uns heftig aus der Bahn werfen können.

Zurück bleibt der unverwechselbare Cocktail aus Unsicherheit, Verärgerung und Enttäuschung.


Mach dir bewusst, dass dein Umfeld dich mag und dich schützen will. Jeder tut das, was er kann, mit den Mitteln, die ihm*ihr zur Verfügung stehen.


Bedanke dich also für die Sorgen und das Kümmern und nimm den objektiven Kern der Aussagen auf deine Zu-klären-Liste.


Beispiel:


“Weshalb willst du denn deinen sicheren Job aufgeben? Sei doch froh, andere wünschen sich so einen Job.”


Kläre:

  • Ob und wie lange dein finanzielles Polster dich trägt

  • Wann der für dich passende Kündigungszeitpunkt ist

  • Was dein Minimum-Gehalt ist


Die restlichen Aussagen über Schuld und Scham, Undankbarkeit und What-Aboutism kannst du getrost in die Tonne hauen.


Oftmals fühlen wir uns getriggert, wenn wir selbst eine Frage noch nicht zu 100 % für uns beantwortet haben.


Dann kommen Zweifel und generell die Fragen, ob wir das schaffen, ob das nicht nur ein Hirngespinst ist, ob wir zu alt/jung/unerfahren/überqualifiziert/männlich/weiblich/etc. sind.


Deshalb nehmen uns solche Kommentare ja überhaupt erst mit.

Auch das ist aber ein wichtiger und wertvoller Hinweis: Überall, wo wir extreme Gefühle empfinden, lohnt es sich, noch mal hinzuschauen.


Was brauchst du gerade?

Wie kannst du dir selbst geben, was du brauchst?


Und: Wer kann dir wirklich bei deiner Entscheidung helfen?


Beherzige das Mantra von Glennon Doyle, Autorin von “Ungezähmt”. Sie sagt (so ungefähr, das ist meine Übersetzung aus dem Englischen)


Ich habe aufgehört, Leute nach dem Weg zu Orten zu fragen, an denen sie noch nie waren.

Wenn du also wissen möchtest, ob sich ein Quereinstieg ins Online-Marketing lohnt, dann frag jemanden aus dem Online-Marketing, wie er*sie an die Stelle gekommen ist, was er*sie für wichtig hält etc.


Frag jemanden, der dort ist (oder war) wo du sein möchtest.


Und lass' dich nicht von deinem Ziel abhalten - du schaffst das, da bin ich sicher.


​​Ganz viel Erfolg und hab einen wunderbaren Tag!




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