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  • sikoppitz

Network-Muffel? 5 geniale Tipps für alle, die Netzwerken hassen 😱

Aktualisiert: 20. Juli 2023

Na, hast Du überlegt, ob Du einen Artikel mit „Networking-Tipps“ überhaupt anklickst? Starten wir mal so: Jede dritte Stelle wird über Kontakte vergeben. 🤯 Das ist keine neue Zahl. Wir wissen nämlich *eigentlich*, dass wir ein Netzwerk bräuchten, aber haben absolut keine Lust auf das, was wir üblicherweise damit verbinden.


Also wird Netzwerken oft in die „Wichtig, aber nicht dringend“-Kategorie verbannt und bleibt da – bis Du mal einen neuen Job brauchst. Dann aber erst anzufangen, ist ein bisschen spät.

Denn Grundregel Nummer eins lautet: Netzwerken solltest Du lange, bevor Du etwas von Deinem Netzwerk brauchst.

Die beste Zeit, Dein Netzwerk zu erweitern, ist JETZT. Aber wie funktioniert eigentlich Netzwerken, das sich für Dich gut anfühlt? So funktioniert es jedenfalls nicht:

Nur ganz wenige Menschen haben Lust, nach einem vollen Arbeitstag noch mal den Charisma-Turbo anzuwerfen, sich unters Volk zu mischen und Small Talk zu halten. Dann steht man in irgendeinem (mehr oder weniger) hippen „Event-Space“, hält sich an der Weißweinschorle fest und versucht krampfhaft, nicht „Und, sonst so?“ zu fragen. 🤢

Die gefühlte Wahrheit ist: Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die man auf einem Networking-Event antrifft. Die erste besteht aus Menschen, die einfach nur nach Hause möchten (🙋‍♀️). Die zweite Gruppe besteht aus Opportunisten, die schon im Gespräch mit einem Auge den Raum scannen und den nächsten wertvollen „Lead“ identifizieren. Der Plan? Small Talk, Visitenkarte, Pitch, next.


So macht das Ganze natürlich keinen Spaß und bringt Dir auch nichts.

Ich gebe die Hoffnung für alle introvertierten Networker (wie mich) jedoch nicht auf und weiß, dass auf jedem Event richtig viele interessante und interessierte Menschen sind, mit denen wir uns austauschen und dabei auch noch Spaß haben können.


Deshalb teile ich hier meine 5 Tipps fürs Netzwerken, auch wenn das *eigentlich* nicht so Dein Ding ist:


1. Wähle DEIN Format 🔎

Keine zehn Pferde bekommen Dich auf ein „After-Work-Event“? Online-Netzwerken ist nicht so Deins? Kein Problem. Wähle ein Format, das zu DIR passt, z.B.

  • Konferenzen

  • Unternehmensinternes Netzwerken, z.B. mit Lunch-Dates

  • Impulsvorträge

  • Branchenverbände

  • Meet-ups (on- und offline)

  • Barcamps

  • Seminare

  • Slack-Gruppen (ich bin in einer Gruppe für Personaler:innen und liebe es, so auf dem neuesten Stand zu bleiben und mich auszutauschen)

  • Mentoring-Gruppen

  • Mystery-Coffee Dates, organisiert über eine Gruppe

  • ...

2. Elevator-Pitch üben 🎤

„Stellen Sie sich doch mal kurz vor!“

„Ähh, ja, also ich bin Silke, 37 Jahre alt, äh …“

Und zack, niemand hört mehr zu.

Das fühlt sich für keinen gut an, also übe Deinen Elevator-Pitch schon im Vorfeld ein. Klar & knackig sollte er sein, am Ende sollen Deine Gesprächspartner:innen sich an Dich erinnern.

Pro-Tipp: Überlege Dir neben dem Elevator-Pitch noch 2-3 (lustige) Storys, die Du teilen kannst.


3. Qualität > Quantität 💎

Du musst nicht 1000 Menschen in Deinem Netzwerk haben. Es müssen nicht mal 100 sein. Es kommt viel weniger auf die Masse Deiner Kontakte an als auf die Qualität.

Mit wem möchtest Du Dich austauschen? Weshalb? Zu welchen Themen? Wo findest Du diese Menschen? Welche Expertise kannst du teilen? Diese Fragen solltest Du unbedingt für Dich beantworten.


4. Fragen stellen statt Monologe halten 🗣️

Es ist nachgewiesen: Menschen hören sich selbst gern reden. In Studien schätzten Menschen nach einem Gespräch die Gesprächspartner:innen sympathischer ein, die weniger Redeanteil hatten. Besonders für die introvertierten Netzwerkmuffel unter uns sind das doch gute Neuigkeiten, oder?!

Fragen stellen, aufmerksam zuhören, ehrliche Connections finden. WENN man die richtigen Fragen parat hat. Überlege Dir also vorher schon Fragen, die Du stellen kannst. Das können fachliche Fragen sein oder auch Fragen, die Dich persönlich interessieren, z.B.

  • „Was liest Du gerade?“

  • „Welcher Vortrag hat Dich überrascht? Weshalb?“

  • „Weshalb arbeitest Du bei deinem Arbeitgeber?“

  • „Arbeit ihr auch an einem XY-Projekt?“ (z.B. Thema eines Vortrags)


5. Follow-up 📩

Wenn Du auf einem Event bist und nette Menschen kennengelernt hast, solltest Du es auf gar keinen Fall dabei belassen! Schon nach zwei Tagen hast Du sonst sicherlich mindestens die Hälfte aller Gesprächsthemen vergessen.

Also: vernetzt euch via XING oder LinkedIn, tauscht E-Mails aus oder verabredet euch zur gemeinsamen Mittagspause.


Hoffentlich habe ich Dir mit den Tipps Mut gemacht und Deine Motivation für das Networking erhöht. (Falls nein: 👏 JEDE 👏 3. 👏 STELLE!👏)

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